SLC/CCC/CSS

Europa Cup - 20./21.Oktober 2006 - in der Steiermark (A)

IFPF
Just Andreas und Xyra von Grottenstein

IFPF

Um 14.00 Uhr traf sich die FCI- Kommission zur Sitzung.

Herr Reisinger der FCI - Vize-Präsident und der Landesjägermeister begrüssten die Delegierten der Anwesenden Länder: Frankreich, Italien, Kroatien, Österreich, Norwegen, Schweden, Finnland, Niederland, Belgien, San Marino und Slowenien.

Herr Denayer aus Belgien wirft das Thema Dalmatiner und Zugehörigkeit zur Gruppe 6 auf, man soll dies wieder neu beraten, worauf im Herr Reisinger antwortet: Dies sei eine Sache der FCI, worauf eine Diskussion entsteht. Herr Pircher der Schreibende verlangt vom Präsidenten, dass er einen Brief der FCI schreibt und eine Erklärung verlangt, warum dieser Hund ( früher als Kutschenhund verwendet ) nicht zu den Begleithunden eingeteilt wird. Denn das Ursprungsland des Dalmatiners hat auf die Aufforderung, der Laufhundekommission, nie den Beweis erbracht, das der Dalmatiner ein Laufhund ist und in die Gruppe 6 gehört. Auch wird eine Überarbeitung zum Prüfungsreglement beschlossen, es soll sich jedes Kommissionsmitglied Gedanken machen, was verbessert werden müsste und dies dann schriftlich mitteilen.

Der nächste Europa – Cup findet am 3. November 2007 in Vasa / Finnland statt.

Rangliste der Schweizer

5e, 104 points, Xyra-Grottenstein, Jura, à Just Andreas, 7023 Haldenstein GR
nicht bewertet, Elly-Stygwald, Lucernois, à Ruggero Tuena, 7745 Li Curt GR
disqualifiziert, Gismo-Vion, Jura, à Rausis Raymond, 1920 Martigny VS

Kleiner Prüfungsbericht

Nach der langen Anreise über Graz nach Heilbrunn wurden alle Hunde über ihren Gesundheitszustand und ihre Papiere überprüft. Nach dem Nachtessen wurden die verschiedenen Laufhunde mit ihren Hundeführer, Richter und Revierführer vorgestellt und die Gruppen und Reviere eingeteilt.

Am Samstag früh fuhren alle Gruppen in ihre Prüfungsreviere, das Wetter war hervorragend, jedoch lag ein wenig Nebel in tieferen Lagen und so mussten wir das Gebiet wechseln.

Wie schon gesagt, der Boden war feucht und ideal für eine Prüfung, aber Hasen waren nicht gerade viele anzutreffen. Der Revierführer sagte mir, als ich ihn ansprach, er kenne nur gerade diesen, dies sei der einzige den er wisse. Unser Prüfungshund, ein Segugio Italiano a pello forte von San Marino , fand nach einer sehr schönen und intensiven Suche diesen Hasen und jagte ihn den bewalteten Berg hoch und runter, sodass wir ihn dreimal sehen konnten.

Nun gab es natürlich auch Rehe in diesen Revieren und wenn ein Hund auch Rehe jagt, so muss der Führer auch nicht enttäuscht sein, denn dies ist nun einmal eine Hasenprüfung.

Die Resultate fielen denn auch dementsprechend aus: von 17 Hunden konnten 8 gewertet werden, 7 wurden nicht bewertet und 2 disqualifiziert.

Dies hatte vielleicht auch einen wichtigen und immer wieder viel diskutierten Grund, bei einigen Hunden fehlte es meiner Meinung nach an Beobachtern und diesen Punkt kritisierte ich an der Richtersitzung. Es kann nicht sein, dass ein Hundeführer 1000 oder noch mehr Kilometer auf sich nimmt und dann an der Prüfung sieht man den Hasen nicht, mangels Beobachtern! Neben den zwei Richtern und einem Geländeführer braucht es mindestens zwei Beobachter, dann ist die Prüfung fair für jedermann.

Sonst war die Organisation, Unterbringung und Essen hervorragend und kann mich nur bei meinen Hundeführern, Richterkollegen und den Österreichischen Freunden nochmals herzlich bedanken. Vielen Dank!

Mit Hundegeläut.

Manfred Pircher, FCI – Delegierter der Laufhunde für die Schweiz