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Der Schweizer Laufhund

Im alten Rom

Der Schweizer Laufhund hat einen sehr alten Ursprung. Sein Vorhandensein zur Zeit der Römer in der Schweiz ist durch ein Mosaik im Jahre 1735 in Avenches (Aventicum) entdeckt worden. 1798 wurde das Mosaik von der französischen Kavallerie zerstört. Glücklicherweise, machte Ritter (1794) Zeichnungen des Mosaiks. Die Darstellung der Meutehunde passend an unseren schweizerischen Laufhund ist so erhalten geblieben.

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Antiker Berner Laufhund

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Antiker Jura Laufhund

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Antiker Schwyzer Laufhund

Reproduktion der Zeichnungen von Ritter, die sich im Historischen Museum Bern findet.

Vom 15. bis zum 18. Jahrhundert

Im 15. Jahrhundert wurde er von italienischen Hundeliebhabern und im 18. Jahrhundert von den Franzosen wegen seinen ausserordentlichen Fähigkeiten bei der Jagd auf den Hasen geschätzt. Seine ursprüngliche Zucht wurde mit Sicherheit durch von Söldnern in die Schweiz gebrachte französische Laufhunde beeinflusst.

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Petit Bleu de Gascogne

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Petit Gascon-Saintongeois

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Ariégeois

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Porcelaine

Im 19. Jahrhundert

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Schweizer Laufhund (Form I)

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Thurgauer Laufhund (Form II

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Luzerner Laufhund (Form III)

Im Jahre 1882 wurde für jede der fünf damaligen Varietäten des Schweizer Laufhundes ein Standard erstellt. Im Jahre 1909 wurden diese Standards überarbeitet und man stellte das vollständige Verschwinden des Thurgauer Laufhundes fest.

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Berner Laufhund (Form IV)

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Aargauer Meutehund (Jura) (Form V)

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Laufhund Rauhhaariger

Am 22. Januar 1933 wurde ein einheitlicher Standard für alle vier Varietäten des Schweizer Laufhundes erstellt.
Die ursprüngliche Varietät des Jura Laufhundes Typ St. Hubert ist heute verschwunden.

Heute

Die Schweizer Laufhunde haben, ausser ihrem Haarkleid, die gleichen Merkmale ihrer Rasse. Ihr Körperbau weist auf Kraft und Ausdauer.

Risthöhe: Rüden, 49-59 cm; Hündinnen, 47-57 cm.

Haarkleid kurz, glatt, dicht, sehr fein am Kopf und am Behang.

Kopf lang, trocken, schmal und edel; die Länge des Fanges entspricht jener des Oberkopfes. Stop nicht übertrieben ausgebildet. Der Nasenrücken ist edel gezeichnet, gerade oder ganz leicht gewölbt. Die Oberlippen bedecken ganz genau den Unterkiefer. Der Behang ist unter der Augenlinie am hinteren Teil des Oberkopfes, nie in seiner ganzen Breite angesetzt. Die Ohren sind schmal, gefaltet, herabfallend und eingedreht, am unteren Rand abgerundet, geschmeidig und fein behaart. Die Augen sind dunkel oder hell braun, auf die Farbe des Haarkleides abgestimmt. Augenlider gut anliegend.

Rumpf: Hals, Rücken, Kruppe und Rute bilden eine harmonische, edle Linie. Der Hals ist lang ohne nennenswerte Wamme. Der Rücken ist fest und gerade; die Kruppe länglich in harmonischer Fortsetzung der Rückenlinie sanft abfallend. Nicht höher als der Widerrist. Der Letztere ist leicht angedeutet. Die Brust ist tiefer als breit, gut gewölbt und mindestens bis zur Spitze des Ellenbogens reichend. Die Rute in der Verlängerung der Kruppe angesetzt, von mittlerer Länge, gut behaart, jedoch keine Bürstenrute.

Gliedmassen kräftig, bemuskelt, trocken, nicht schwer wirkend, senkrecht gestellte Vorderläufe. Die Hinterläufe sind leicht gewölbt, ohne Afterkrallen. Die Pfoten sind rundlich, Zehen geschlossen, Ballen rauh und hart.

Haarkleid

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Berner Laufhund
Weiss mit schwarzen Flecken oder einem schwarzen Sattel; blasser bis intensiver Brand über den Augen, an den Wangen, auf der Innenseite des Behanges und um den Anus; manchmal leicht gesprenkelt.

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Jura Laufhund
Lohfarben mit schwarzem Mantel, manchmal schwarz gewölkt; oder schwarz mit Brand über den Augen, an den Wangen, um den Anus und an den Gliedmassen; manchmal mit kleinem weissem Brustfleck; dieser Fleck kann gesprenkelt sein.

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Luzerner Laufhund
Blau, aus einer Verbindung von schwarzen und weissen Haaren, sehr stark gesprenkelt, mit schwarzen Flecken oder einem schwarzen Sattel; blasser bis intensiver Brand über den Augen, an den Wangen, an der Brust, um den Anus und an den Gliedmassen; ein schwarzer Mantel ist zulässig.

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Schwyzer Laufhund
Weiss mit orangen Flecken oder einem orangen Sattel, manchmal mit einigen orangefarbenen Spritzern; ein oranger Mantel ist zulässig.

Verhalten und Einsatz als Jagdhund

Das Verhalten des Schweizer Laufhundes zeugt auf Kraft, Ausdauer, Temperament und Jagd-passion. Er ist folgsam und sehr an seinen Führer gebunden. Zu Hause zeigt er sich als ein netter Gefährte, sehr sauber und versteht der Sinn der Sprache. Er passt sich schnell an die Gewohnheiten des Heimes an.

Seine traditionelle Jagdart besteht aus Nachsuche der Nachtfährte eines Haarwildes, stechen und laut zu jagen um das Wild in die Nähe des Jägers zu treiben. Er hat eine ausserordentlich feine Nase, sehr an die Fährte gebunden. Er jagt gross und klein Wild nur mit tiefem Fang, fast nie mit hoher Nase.

Créancé sur le lièvre et le chevreuil, mais également sur le renard et le sanglier, il doit chasser pendant une heure environ. Sa passion de la chasse étant infatigable, il faut éviter que cette dernière ne dégénère et que le chien ne poursuive et force le gibier.

Bevorzugt auf Hasen- und Rehjagd, aber auch auf Fuchs und Schwarzwild, muss er ungefähr eine Stunde jagen. Seine Jagdpassion ist unermüdlich, aber man muss verhindern, dass er nicht übertreibt und dass der Hund das Wild solange verfolgt bis er es einfängt.

Die Jagdprüfungen für Schweizer Laufhunde werden durchgeführt auf Hase und Reh durch den SLC, bewertet von anerkannten Richter der TKJ der SKG unter Aufsicht von qualifizierten Jägern.

Die Grundprinzipien sind folgende:
- der Hund jagt allein
- er sucht mit Fleiss aber bleibt immer in der Hand seines Führers
- wenn er seine Fährte verliert, muss er zu seinem Führer zurückkehren